Ehemaliger HSV-Profi Peter Rohrschneider zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt
- 25. Juli 2007
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Peter Rohrschneider ist als erster ehemaliger Fussball-Profi wegen Bankraubes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Für 10 Banküberfälle muss Peter Rohrschneider nun für sechs Jahre ins Gefängnis. Trotz der hohen Gefängnisstrafe zeigte sich Rohrschneider nach der Urteilsverkündung erleichtert.
Die Banküberfälle beging Peter Rohrschneider zusammen mit einem damals siebzehnjährigen Komplizen. Rohrschneider plante die Überfälle und sein Komplize führte die Taten dann aus. Die Banküberfälle fanden kurz nach der Wiedervereinigung statt in den neuen Bundesländern statt. 331.800 erbeutete das Gangsteduo damals bei den 10 Überfällen.
Peter Rohrschneider spielte von 1966 bis 1968 zwei Spielzeiten für den HSV. Dabei machte der Mittelfeldspieler 27 Spiele, erzielte ein Tor und gab zwei Vorlagen. Sein größter Erfolg mit dem HSV war das Erreichen des Pokalfinales 1967 (0:4 gegen Bayern München). Im Halbfinale und Finale kam er aber damals nicht zum Einsatz. Zuletzt war Peter Rohrschneider als Trainer beim bei Harburger Turner Bund tätig.
Den Titel einziger verurteilter Bankräuber in der Bundesligageschichte, dürfte Rohrschneider noch länger erhalten bleiben. Profis, die heute nur zwei Jahre in der Liga aktiv waren, dürften ausreichend verdient haben.

26. August 2007 um 12:30
hallo!
peter rohrschneider war einer meiner besten und schwierigsten Trainer, die ich je hatte.In der A-Jugend von HTB war er zuletzt mein Trainer.Es gab gute und schlechte Tage.So ein Trainer wie Peter findet man niewieder,ist meine Meinung.Ich finde 6 Jahre Haft für einen 61 Jährigen ist bisschen zu viel.