Hamburg, putz Dich raus für den HSV!

Neue Beiträge nur wenn es mal nicht so läuft? Man könnte meinen dieses Blog sei ein Grantlerblog. Der Eindruck täuscht (im Moment vielleicht nicht), aber hatten wir nicht unsere erfolgreichsten Zeiten als wir einen qualmenden Grantler auf der Bank sitzen hatten?

Im ersten Beitrag seit dem Abschuß im Wildpark gehts dann gleich um den Supergau. Das ist diese Saison zum Glück nicht der Abstieg in Liga 2, sondern der Abstieg aus dem Uefa Cup in die europäische Bedeutungslosigkeit. Soweit ist es noch nicht. Wenn wir aber die aktuelle Form halten, werden wir uns mit Schalke noch ein interessantes Duell um Platz 6 liefern. Was passiert, wenn wir uns nicht qualifizieren?

Der HSV ist im Sommer auf dem Transfermarkt gefordert. Diesmal gehts nicht darum Spieler für tolle Summen zu verkaufen, sondern Schlüsselspieler für die Offensive für kleines Geld zu verpflichten. Bedauerlichweise suchen nicht nur wir auf diesen Positionen, sondern auch die Bayern und Werder suchen Stürmer und kreative Mittelfeldspieler. Vereine deren Taschen noch praller gefüllt sein werden. Auch Felix Magath wird für Schalke mit Gazprom-Millionen nochmal einkaufen dürfen und Wolfsburg wird sich für die Champions League verstärken.

Da werden für den HSV vermutlich nur junge Spieler bleiben, deren Karriere gerade irgendwo ins Stocken gekommen ist und die hier eine Stammplatzgarantie haben. Aber auch diese Spieler wollen sich in der Vor-WM-Saison international präsentieren wollen. Womit also gute Spieler locken, wenn es nur die Euro League oder nicht mal das ist?

Mit vermutlich 36 Spielen hätten unsere Spieler ungemein viel Freizeit. Und genau die Karte muß Didi Beiersdorfer ausspielen, denn die Freizeit verbringen unsere Neuzugänge in der schönsten Stadt der Welt, in der ja nun neuerdings auch permanent die Sonne scheint. Also ist Beiersdorfer schon jetzt gefordert wunderbare Stadtrundfahrten für Spieler und eine weitere Route für Spielerfrauen auszutüfteln. Dazu ist jeder Hamburger angehalten die Stadt schön rauszuputzen und von der schönsten Seite zu präsentieren.

Das hat vor vier Jahren auch schon bestens mit Sylvie und Rafael van der Vaart funktioniert. Gesucht sind also keine Arbeitstiere, sondern Spieler, die auch den Freizeittwert unserer Stadt zu schätzen wissen. Nur ganz wichtig: Sollte Didi jetzt schon einen Spieler an der Angel haben, dann sollte er ihm auf keinen Fall ein Heimspiel am Mittwoch oder Samstag live im Volkspark zeigen. Da könnten (müssten aber nicht) die schönen Seiten der Stadt schnell verblassen.

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